Uvaggio Rosso
DOC

10,20

Trauben Uvaggio-/Cuvée aus
Cabernet, Refosco, Merlot (trockener Rotwein)
Jahrgang 2019
Serviertemperatur 18°-22°C
Weinanbaugebiet Colli Orientali del Friuli
Alkoholgehalt 13,5% vol. enthält Sulfite
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Ein charaktervoller Cuvée in traditioneller Herstellung

Dieser Uvaggio Rosso ist traditionell für 6 Monate in Eichenholzfässern gereift und wird erst nach ca. 12 Monaten Reifung in der Flasche verkauft. Er zeigt sich in intensiver rubinroter Farbe. Dieser Rotwein hat ein sehr tiefes und weiniges Aroma, krautig und erdig. Sein Geschmack wird im Einstieg dominiert von roter Paprika, etwas Rauch und Gerbsäure. Abgefangen wird dieser Uvaggio aus Merlot, Cabernet Franc und Refosco durch den typisch etwas süßeren Kirschgeschmack des Merlots. Dieser Rotwein passt sowohl zu Fleischgerichten als auch zu reifem Käse und gewürzten Wurstwaren.

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Weitere leckere Rotweine von Delizia findet Ihr hier: https://delizia-thewinery.de/shop/rotwein/

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Die Rotweinsorte Refosco dal Peduncolo Rosso ist eine Varietät der Sorte Refosco, stammt aus der norditalienischen Region Friaul und ist seit dem 18. Jahrhundert bekannt und dokumentiert. Sie trägt ihren Namen wegen der rotgefärbten Stiele. Refosco dal Peduncolo rosso wurde früher mit anderen Spielarten der Refosco-Reben verwechselt, so beispielsweise mit Refosco d’Istria, Rauscedo oder Refoscone. Die Sorte erbringt einen granatfarbenen, säure– und tanninreichen Wein mit einem fruchtigen Bouquet. Ampelographen rücken die Familie der Refosco immer wieder in die Nähe der Rebsorte Marzemino.

Die Sorte wird in den italienischen DOC Zonen Carso, Colli Orientali del Friuli, Friuli-Annia, Friuli Aquileia, Friuli Grave, Isonzo und Friuli Latisana in der Region Friaul-Julisch Venetien sowie Lison Pramaggiore im Grenzbereich der zwei Regionen Friaul-Julisch-Venetien und Venetien eingesetzt. Refosco dal Peduncolo Rosso ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.

Siehe auch die Artikel Weinbau in Italien, Weinbau in Kroatien und Weinbau in Slowenien sowie die Liste von Rebsorten.(*https://de.wikipedia.org/wiki/Refosco_dal_Peduncolo_Rosso / 15.03.2021)

„Vermutlich aus Wildreben selektioniert, im Bordelais nachweislich seit Jahrhunderten heimisch. Mit hoher Wahrscheinlichkeit besteht eine Verwandtschaft zwischen dem Cabernet Sauvignon und den Sorten Cabernet Franc und Sauvignon Blanc. Im Jahr 2009 wurde die direkte Verwandtschaft zum Merlot bestätigt. Die nahezu ausgestorbene Rebsorte Magdeleine Noire des Charentes sowie die Sorte Cabernet Franc sind die Eltern des Merlot. Die Auswertung der Resultate ergab ebenfalls, dass die bekannte Rebsorte Carménère eine natürliche Kreuzung der Sorten Gros Cabernet sowie Cabernet Franc ist. Die alte Sorte Gros Cabernet ihrerseits entstand aus einer Kreuzung der Sorten Fer Servadou und Txakoli.

Die Weinrebe stellt keine besonderen Ansprüche an den Boden. Die Weinrebe verfügt über einen aufrechten und sehr kräftigen Wuchs. Die Rebsorte treibt mittelspät aus und entgeht daher meist den Frühjahrsfrösten. Die Rebsorte ist sehr anfällig gegen die Rebkrankheiten Echter Mehltau (Oidium), Falscher Mehltau, die Grauschimmelfäule und die Eutypiose.

Die Weine sind weniger kräftig, heller, mit weniger Bukett und Körper als Cabernet Sauvignon. Der Wein wird oft mit Cabernet Sauvignon verschnitten.

Reinsortig wird der Cabernet Franc an der Loire ausgebaut, beispielsweise im Weinbaugebiet Chinon. Auch in Ungarn fasst der reinsortige Rotwein immer mehr Fuß. Die Rebe ist auch in Übersee beliebt. Speziell bei Weinen aus Osteuropa, aber auch Übersee, findet man des Öfteren in der Etikettierung nur die Bezeichnung Cabernet. Insbesondere in der Gegend von Bordeaux spielt der Cabernet Franc trotz seines meist kleinen Anteils an der Anbaufläche zu Teilen eine markante Rolle; bei etlichen großen Weingütern findet sich der würzige Cabernet Franc nur dann in den Cuvées, wenn seine Reifezeit auskömmlich war, prominente Beispiele dafür sind Château Mouton-Rothschild und Château Pétrus. Die Cuvées mit Anteilen von dieser Traube markieren die großen Jahre. In „kleineren“ Jahren werden die Erntepartien dieser Rebe jener Güter deselektioniert und dem „Großen Wein“ nicht hinzugegeben. Für den Château Cheval Blanc hingegen wird Cabernet Franc ungewöhnlicherweise zu ca. 60 % verwendet.“(*https://de.wikipedia.org/wiki/Cabernet_Franc / 15.03.2021)

„Die aus Frankreich stammende Sorte ist eine Kreuzung von der nahezu ausgestorbenen Rebsorte Magdeleine Noire des Charentes und Cabernet Franc. Erste schriftliche Erwähnung im Bordeaux findet sich im 14. Jahrhundert: Zu jener Zeit wurde der Merlot noch „Crabatut noir“ genannt und galt eher als Sekundärsorte. Eine erste komplette Beschreibung der Sorte wurde von Victor Rendu im Jahr 1857 in seinem Werk Ampélographie française gegeben. Im Jahr 1784 wird die Rebsorte bereits Merlot genannt und galt schon als eine der wichtigsten Sorten des Bordelais. Noch im 19. Jahrhundert ist die Sorte die dominante Sorte des Médocs.

In der Region Venetien, Italien, wird dieser Wein ab dem Jahr 1855 unter dem Synonym „Bordò“ erwähnt, und im Schweizer Tessin ist die Präsenz der Sorte seit der Zeit zwischen 1905 und 1910 dokumentiert.

Die Bezeichnung Merlot kommt vom französischen Wort merle (deutsch Amsel) und soll auf die Vorliebe der Amseln für die rote Rebsorte hinweisen. Der Name kann aber auch eine Anspielung auf die schwarzblaue Färbung der Beeren sein.

Die Sorte ergibt fruchtige, mollige, körperreiche und vollmundige Weine, die nach wenigen Jahren der Lagerung genussreif sind. Dieser Tatsache ist ihre jetzige Popularität zu verdanken. In den Cuvées machen sich bereits geringe Anteile Merlot vorteilhaft bemerkbar. Die Weine werden früher zugänglich, möglicherweise jedoch unter Einbußen bei der Langzeit-Haltbarkeit. In der Alterung (mittel bis gut) kann ein Merlot gewinnen und weicher werden, oft jedoch verringern sich die Fruchtaromen, und zarte Kräuteraromen spielen sich in den Vordergrund.

Als reiner Sortenwein, so, wie er in Übersee oder im Kanton Tessin ausgebaut wird, ist der Merlot selten anzutreffen. Dies gilt speziell für den italienischen Anbau. Es gibt nur wenige Ausnahmen von dieser Regel, wie etwa in Frankreich. Dort werden die teuersten Weine von Bordeaux als reine oder fast reine höchstklassige Merlots erzeugt: siehe Château Pétrus.

Merlot eignet sich bestens zum Verfeinern und Harmonisieren anderer Sorten, wobei sich als der wohl geeignetste Partner der Cabernet Sauvignon herauskristallisiert hat. Dabei kommt dem Merlot zugute, dass er gut mit Eiche harmoniert, sich also zur Fasslagerung (im Barrique) empfiehlt. Daher haben fast alle Bordeaux-Weine einen mehr oder minder hohen Anteil Merlot in der Cuvée.

Der Merlot ist Bestandteil der DOC-Weine Assisi, Bagnoli di Sopra, Bolgheri, Breganze, Capriano del Colle, Carso, Castelli Romani, Circeo, Colli Altotiberini, Colli Berici, Colli Bolognesi, Colli del Trasimeno, Colli dell’Etruria Centrale, Colli di Conegliano, Colli di Scandiano e di Canossa, Colli Etruschi Viterbesi, Colli Orientali del Friuli, Colline Lucchesi, Collio Goriziano, Contea di Sclafani, Contessa Entellina, Controguerra, Delia Nivolelli, Friuli-Annia, Friuli Aquileia, Friuli Grave, Friuli Isonzo, Friuli Latisana, Garda, Garda Colli Mantovani, Lago di Corbara, Lison Pramaggiore, Maremma Toscana, Menfi, Montello – Colli Asolani, Piave, Pomino, Rosso Orvietano, Sant’Antimo, Sciacca, Südtirol, Trentino, Valcalepio und Valdichiana toscana.

In Italien wird der Merlot häufig mit der Rebsorte Sangiovese verschnitten. Im Weinbaugebiet Isonzo führt die Weinstraße Strada del Merlot durch Merlot-Weinberge entlang des Flusses Isonzo.“ (*https://de.wikipedia.org/wiki/Merlot / 15.03.2021)

Gewicht 1.1 kg
Menge

Einzelflasche, Karton (6 Flaschen)

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